So kann die Physiotherapie Ihrem Hund helfen

Die Hundephysiotherapie wird bei Krankheiten der Knochen, Gelenke, Nerven, Muskulatur und des Lymphsystems eingesetzt. Spürt Ihr Hund Schmerzen im Gelenk oder verspannt seine Muskulatur, nimmt er schnell eine Schonhaltung ein. Damit überlastet er gesunde Bereiche seines Körpers und fühlt sich noch schlechter. Hier soll die Hundephysiotherapie Abhilfe leisten.

Die Therapie Ihres Hundes beginnt mit dem Befund. Dabei untersucht die Physiotherapeutin die Beschwerden Ihres Hundes durch Abtasten des Knochengerüsts und der Muskulatur. Darüber hinaus überprüft sie die Beweglichkeit der Gelenke Ihres Hundes. Nach dem Besuch beim Tierarzt, beispielsweise nach einer Operation Ihres Hundes, sollten Sie die Diagnose des Arztes zur Physiotherapie mitbringen, damit der Therapieplan optimal auf Ihren Hund zugeschnitten werden kann. Der Befund dauert in der Regel 1 bis 1,5 Stunden. Damit sich Ihr Hund bei der Physiotherapie wohl fühlt, sollten Sie seine Lieblingsdecke und / oder sein Lieblingsspielzeug mitbringen; falls er eine spezielle Diät braucht, hilft sein Futter als Belohnung. Zwei Stunden vor des Termines sollte Ihr Hund nicht mehr zu fressen bekommen.

Auf der Basis des Befundes definiert die Physiotherapeutin die Anwendungen für die Therapie. Sie sind individuell an den Körperbau, das Alter und das Wesen Ihres Hundes angepasst. Bei den meisten Patienten umfasst die Therapie 6 bis 10 Anwendungen je 30 bis 45 Minuten.

Die Therapie soll die Muskeln Ihres Hundes stärken, seinen Stoffwechsel anregen und mit ihm eine gesunde Körper-Haltung üben. Die Schmerzen Ihres Hundes sollen gelindert werden, damit er sein Leben an Ihrer Seite wieder genießen kann. Die Hundephysiotherapie kann besonders bei alten Hunden auch vorbeugend eingesetzt werden.

Die Hundephysiotherapie ersetzt nicht die tierärztliche Behandlung und Diagnose.